Group-NetzoptikerDE:https://res.cloudinary.com/fourcare/image/fetch/q_90/f_auto/fl_force_strip/https://www.netzoptiker.de/categories/mobile/mobile-lp-beratung1.jpg

Tipps & Tricks

Allgemein:

Da UV-Strahlung in einer höheren Dosis gesundheitsschädigend sein kann, ist ein integrierter UV-Schutz bei Ihrer Sehhilfe das A & O. Die meisten Lenscare Kontaktlinsen enthalten deshalb bereits einen UV-Schutz. Und selbstverständlich sind auch alle Brillen mit Kunststoffgläsern mit dem höchsten UV-Schutz versehen – ganz gleich, ob Sie sich für das Glaspaket „Standard“, „Komfort“ oder „Premium“ entscheiden. Mit einer Sonnenbrille schaffen Sie einen zusätzlichen Schutz vor Blendung.

Unser Tipp: Alle Brillen mit Stärke sind auch als Sonnenbrille erhältlich.
Im Zuge des Sehtests wird die exakte Brillenglasstärke bzw. Kontaktlinsenstärke bestimmt, die nötig ist, um das bestmögliche Sehergebnis/die bestmögliche Sehschärfe zu erzielen.

Es gibt zum einen den objektiven Computersehtest; dieser wird mit dem Autorefraktometer durchgeführt. Diese Variante gibt allerdings nur Anhaltspunkte über die nötige Stärke. Anhand der ermittelten Werte kann keine Brille angefertigt oder Kontaktlinse angepasst werden.

Zum anderen gibt es den subjektiven Sehtest, die sogenannte Refraktion. Hierbei werden verschiedene Sehzeichen gezeigt. Die Person schaut entweder durch an einer Refraktionseinheit befestigten Vorrichtung, den Phoropter (mechanische oder computergesteuerte Glaswechsel), oder trägt eine Messbrille, in die verschieden starke Gläser eingesteckt werden können. Durch eine Befragung wird festgestellt, mit welcher Stärke die Sehzeichen am besten gesehen werden. Es wird anhand der kleinsten erkannten Sehzeichen die Sehschärfe (der Visus) und die benötigte Brillenglasstärke bzw. Kontaktlinsenstärke ermittelt.

Bitte beachten Sie: Wenn man lediglich eine Fertiglese benötigt, weil das Lesen in der Nähe schwer fällt, ist es möglich, die benötigte Dioptrie-Zahl selbst zu ermitteln (Plus-Wert, beide Gläser haben den gleichen Wert). Benutzen Sie hierzu einfach unseren  Seh-Check für Fertiglesebrillen. Sobald man jedoch eine individuell angefertigte Korrekturbrille benötigt, ist der Gang zum Augenarzt oder Optiker nötig (wenn beispielsweise eine Hornhautverkrümmung vorliegt oder eine Gleitsichtbrille benötigt wird). In diesem Fall können die Werte nicht selbst ermittelt werden.
Wussten sie, dass 70% aller Brillenträger astigmatisch sind, also eine Hornhautverkrümmung haben? Die Hornhaut der Betroffenen ist nicht gleichmäßig gewölbt, wodurch einfallende Lichtstrahlen nicht punktförmig, sondern als Strich oder Stab auf der Netzhaut abgebildet werden. Daher spricht man bei einer Hornhautverkrümmung auch oft von einer Stabsichtigkeit.

Eine leichte Hornhautverkrümmung bemerkt man kaum, wohingegen eine starke Hornhautverkrümmung zu einem verschwommenen Sehen führt, was häufig Kopfschmerzen und Augenbrennen zur Folge hat. Bei solchen Symptomen sollte ein Augenarzt oder ein Augenoptiker aufgesucht werden. Dieser kann mit der Hilfe von torischen Brillengläsern oder torischen Kontaktlinsen eine Hornhautverkrümmung korrigieren.

Mit unserem Selbsttest können Sie schnell und unkompliziert herausfinden, ob bei Ihnen eine Hornhautverkrümmung vorliegt. Befolgen Sie hierzu einfach folgende Schritte:

  1. Betrachten Sie die Abbildung bei guter Beleuchtung in einem Abstand von 30 bis 40 cm.
    Selbsttest Kreise
  2. Fixieren Sie jeden der vier Kreise nacheinander, zuerst jeweils mit einem Auge und dann mit beiden Augen zusammen.
  3. Sehen Sie in allen Kreisen klare, schwarze Linien? Falls die Linien in einem oder mehreren Kreisen unscharf erscheinen sollten, ist das ein Hinweis auf eine Hornhautverkrümmung. Diese sollte durch einen Augenarzt oder Augenoptiker überprüft werden.
Damit Ihre neue netzoptiker-Brille auch gut sitzt und angenehm zu tragen ist, ist es wichtig, dass sie die richtige Größe hat. Die Größe einer Brille bestimmt sich durch die Frontbreite, die Glasbreite, die Glashöhe, die Stegbreite und die Bügellänge. Sollten Sie bereits eine Brille haben, die gut zu Ihrer Gesichtsgröße passt, können Sie die Werte ganz einfach auf an der Innenseite Ihres derzeitigen Brillengestells ablesen. Nicht jede Brille ist gleich – am häufigsten lassen sich die Werte am Innenbügel oder am Innensteg ablesen.
Innenbügel:
Innenbügel
Innensteg:
Innensteg

Ablesen:

Leicht erkennt man die Kombination aus Glasbreite und die Stegbreite. Diese beiden zweistelligen Zahlen werden nämlich mit einem Quadrat voneinander getrennt, wie z.B. 50 □ 16. Bei manchen Modellen folgt dahinter die Bügellänge, welche eine dreistellige Zahl ist und in 5mm-Schritten angegeben wird. Gängige Größe sind 130, 135 und 140.
Glasbreite:
Die Glasbreite gibt die größtmögliche Strecke innerhalb des Brillenglases wieder.

Glasbreite
Stegbreite:
Die Stegbreite gibt die kürzeste Strecke über der Nasenauflage zwischen den beiden Gläsern wieder.
Stegbreite
Bügellänge:
Die Bügellänge gibt die Strecke des gesamten Bügels an, vom Scharnier bis zur äußersten Ende.

Bügellänge

Ausmessen:

Alternativ können Sie auch mit Hilfe eines Lineals die Frontbreite Ihrer aktuellen Brille bestimmen. Hierzu müssen Sie lediglich die Strecke vom äußersten linken zum äußersten rechten Punkt der Brillenfront ausmessen. Mit unserer praktischen Filterfunktion können Sie dann ganz einfach durch Angabe der Frontgröße nach passenden Brillen suchen!
Frontgroesse
Eigenschaften Frontgroesse

Das menschliche Auge ist ein sehr empfindliches Organ und bedarf Schutz und Pflege, daher ist es besonders wichtig, dass Sie auf Ihre Augengesundheit achten. Die wichtigsten Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit Ihrer Augen erfahren Sie hier:

  • Ein absolutes Muss ist die regelmäßige Kontrolle Ihrer Kontaktlinsen. Hierbei werden der Sitz Ihrer Linsen, Ihre Hornhaut und Ihre Sehleistung kontrolliert. Auch wenn Sie beim Tragen Ihrer Linsen keine Beschwerden wahrnehmen, ist eine sorgfältige Nachkontrolle essentiell. Nur so können Sie frühzeitig reagieren und von einem langfristigen Tragekomfort profitieren.
  • So wie Sie Ihre Haut im Sommer mit Sonnenschutz eincremen, müssen Sie auch Ihre Augen vor den schädlichen UV-Strahlen schützen. Verwenden Sie hierzu eine hochwertige Sonnenbrille mit einem UV-Schutz-Faktor 400 und möglichst großen Gläsern, die das seitlich einfallende UV-Licht blockieren. Mit einem Hut können Sie zusätzlich die von oben einfallenden UV-Strahlen abfangen. Denken Sie auch an bewölkten Tagen an den Schutz Ihrer Augen, denn UV-Strahlen treten bei jedem Wetter auf!
  • Eine gute Ernährung ist nicht nur für das allgemeine Wohlbefinden wichtig, sondern auch für unser Sehvermögen. Essen Sie daher reichlich Obst und Gemüse, welche reich an antioxidativen Vitaminen A, C und E sind.
Unsere Augenoptiker-Meisterinnen empfehlen, ab dem 45. Lebensjahr alle 2 Jahre die Augen überprüfen zu lassen. Brillenträger, die eine Verschlechterung des Sehvermögens feststellen, sollten natürlich sofort einen Optiker aufsuchen. Kontaktlinsenträger müssen häufiger zur Kontrolle, sie sollten mindestens 1 x pro Jahr den Sitz ihrer Kontaktlinsen beim Kontaktlinsenspezialisten kontrollieren lassen, denn Unverträglichkeiten oder eine schlechte Sauerstoffversorgung des Auges werden oft zu lange nicht bemerkt.

Unabhängig von den regelmäßigen Routine-Checks gibt es Warnhinweise, die Sie unbedingt beachten sollten. Wir empfehlen dringend, bei den folgenden Symptomen einen Augenarzt aufzusuchen und ggf. die Kontaktlinsen sofort vom Auge zu nehmen:

  • Plötzlich auftretende starke Schmerzen am Auge
  • Verletzungen des Auges (zum Beispiel Verätzungen, Schnitte oder Stöße)
  • Fremdkörper im Auge
  • Plötzlich auftretende Sehverschlechterung
  • Sehstörungen wie Doppeltsehen, farbige Ringe, Lichtblitze
Die Dioptrie-Werte geben grundsätzlich keine Auskunft über die jeweilige Sehschärfe. Trotz einer hohen Fehlsichtigkeit ist es möglich, dass mit einer vollkorrigierenden Brille eine sehr hohe Sehschärfe erreicht wird. Ebenso ist es möglich, dass jemand mit einer geringen Fehlsichtigkeit trotz einer vollkorrigierenden Brille nur eine geringe Sehschärfe erreicht.
Für die Augen, wie auch für den Rücken ist das lange Sitzen vor dem Computer eine nicht zu unterschätzende Belastung: die Augen werden müde, wir strengen uns beim Sehen mehr an und der Rücken verspannt sich. Kopfschmerzen und Sehstörungen können die Folge sein, wenn wir unseren Augen und unserer Nackenmuskulatur nicht ab und zu eine Pause gönnen.

Im Arbeitsalltag helfen 5 einfache Tipps, um nach einer längeren Zeit vor dem PC die Augen wieder fit zu machen:

  1. Brillenträger sind gut beraten, eine spezielle Arbeitsplatzbrille zu tragen. Diese hat, im Gegensatz zur Gleitsichtbrille, einen erweiterten Lesebereich und hilft, die Distanzen zu optimieren, die das Auge bei der PC-Arbeit überbrücken muss. Da Sie so einfach entspannt geradeaus schauen können, entkrampft sich auch die Nackenmuskulatur. Und das Beste ist: Arbeitsplatzgläser können in fast jede Brillenfassung eingearbeitet werden.
  2. Schauen Sie zwischendurch auch mal vom Bildschirm auf und lassen Sie ihren Blick in die Ferne schweifen. Der Blick aus dem Fenster ist nicht nur interessant, sondern auch eine Wohltat für die Augen, die sich gerne zwischendurch auf andere Lichtverhältnisse und Entfernungen einstellen.
  3. Vor allem Kontaktlinsenträger sollten darauf achten, genügend zu blinzeln. Das wird bei der konzentrierten Arbeit am PC häufig vergessen und führt zu trockenen Augen. Die Kontaktlinsen werden dann nicht ausreichend befeuchtet und als Fremdkörper wahrgenommen. Achten Sie zusätzlich darauf, regelmäßig zu lüften, um die Luftfeuchtigkeit im Büro zu erhöhen.
  4. Versuchen Sie ab und zu herzhaft zu gähnen, denn beim Gähnen tritt Tränenflüssigkeit aus, die durch einfaches Blinzeln gleichmäßig über das Auge verteilt werden kann.
  5. Gönnen Sie sich doch mal eine kleine Massage! Die können Sie auch ganz einfach selber durchführen: Streichen Sie mit den Mittelfingern von der Mitte der Stirn über die Schläfen hinunter zu den Ansätzen der Ohren und wiederholen Sie das einige Male. Sie werden tiefenentspannt sein!
Krankenkassen übernehmen nur in ganz besonderen Fällen die Kosten für Brille oder Kontaktlinsen. Welche Indikationen für die Bezuschussung von Brille oder Kontaktlinsen vorliegen müssen, erfahren Sie hier näher.

Brille

Zuzahlungen von der gesetzlichen Krankenkasse erhalten nur Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Menschen, deren Sehleistung so eingeschränkt ist, dass sie mindestens auf einem Auge mit einer Korrektionsbrille nur eine Sehleistung (Visus) von <= 30% erreichen oder eine prismatische Korrektion (Korrektion von Winkelfehlsichtigkeiten) notwendig ist. Die Krankenkasse leistet ausschließlich Zuzahlungen auf die Brillengläser, nicht aber auf die Fassung. Da wir bei netzoptiker unsere Brillen bereits zu einem sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis anbieten, ist eine Abrechnung mit den Krankenkassen nicht üblich. Sie haben jedoch die Möglichkeit, selbstständig mit Ihrer Krankenkasse abzurechnen.

Kontaktlinsen

Zuzahlungen von der gesetzlichen Krankenkasse erhalten auch hier Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Erwachsene haben Anrecht auf einen Zuschuss, wenn eine der folgenden Indikationen vorliegt, welche durch einen Facharzt bestätigt werden muss:
  • bei einer Fehlsichtigkeit von mehr als 8,0 Dioptrien.
  • bei ungleicher Brechkraft der Augen, die mehr als 2,0 Dioptrien ausmacht
  • bei irregulärem Astigmatismus unter der Voraussetzung, dass durch das Tragen von Kontaktlinsen eine gegenüber dem Tragen einer Brille verbesserte Sehkraft von mindestens 20% erzielt werden kann. Irregulärer Astigmatismus liegt bei einer Hornhautverkrümmung mit schräger Achsenlage ab 2,0 Dioptrien und bei einer Hornhautverkrümmung mit gerader Achsenlage ab 3,0 Dioptrien vor.
  • bei Keratokonus (Erkrankung mit kegelförmiger Verbauchung der Hornhaut).
  • bei allen weiteren Augenerkrankungen, bei denen durch das Tragen von Kontaktlinsen ein um mindestens 50% besserer Visus als durch das Tragen der besten Brille erzielt werden kann.
Bei den privaten Zusatzversicherungen hängt es individuell von der jeweiligen Versicherung ab, ob und in welcher Höhe eine Zuzahlung für Brillen als auch Kontaktlinsen geleistet wird. Auch in diesem Fall rechnen Sie selbstständig mit der Privaten Krankenkasse ab.
Wenn die Krankenkasse Kontaktlinsen nicht bezahlt, haben Kontaktlinsenträger das Recht, ihre Linsen als „außergewöhnliche Belastung“ zur Minderung ihrer Steuer einzusetzen. Das Finanzamt muss nämlich grundsätzlich alle Ausgaben für die Gesundheit berücksichtigen. Bei rezeptfreien Medikamenten ist allerdings eine ärztliche Verordnung notwendig, d.h. ein Augenarzt muss bestätigen, dass das Tragen von Kontaktlinsen medizinisch notwendig ist. Außerdem sollte unbedingt die Rechnung aufbewahrt werden, welche als Nachweis für die außergewöhnliche Belastung beim Finanzamt eingereicht werden muss. Aufgrund des Einkommens, des Familienstandes und der Kinderzahl berechnet das Finanzamt dann den zumutbaren Eigenanteil an den Gesundheitskosten. Daraus bestimmt sich dann, ob ein Anteil der Kontaktlinsen-Kosten übernommen wird.