Augen lasern oder doch lieber eine Sehhilfe?

Jan 18 2012 2 Kommentare von

Wer auf eine Sehhilfe angewiesen ist, der hat sich mit Sicherheit schon das eine oder andere Mal so seine Gedanke über das aktuelle Thema „Augenlasern“ gemacht. Vor allem bei Personen, die beruflich oder privat  das Tragen von Kontaktlinsen oder einer Brille als störend empfinden, verfestigt sich der Gedanke sich die Augen lasern zu lassen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, sich die Augen lasern zu lassen?

Kliniken und Augenärzte operieren Patienten erst ab dem 18. Lebensjahr. Dies hat nichts mit der Volljährigkeit zu tun, vielmehr verändert sich eine vorhandene Fehlsichtigkeit bei Jugendlichen mit dem Wachstum. Weiter werden starke Fehlsichtigkeiten ab -10 Dioptrien nicht mehr operiert. Hier wird dann zum Beispiel das operative Einsetzten einer festen Kontaktlinse bevorzugt.

Was nun? Sehhilfe oder Laser?

Eine Regel kann man nicht geben. Nur die schon erwähnten Einschränkungen von Alter und Stärke der Fehlsichtigkeit, lassen eine Entscheidung zu. Bei einer „normalen“ Fehlsichtigkeit – Weit- oder Kurzsichtigkeit – gibt meist das Umfeld (Sport, Beruf, Hobbys usw.) den Weg zur Entscheidung. Jeder, der seine Fehlsichtigkeit Weglasern lässt, muss sich aber im Klaren sein, dass es unter Umständen ein langer Heilungsprozess werden kann. Trockene Augen, Doppelsehen usw. gehören zum normalen Heilungsprozess.

  1. Ich bin 70 Jahre alt, habe einen angeborenen grauen Star und eine Hornhautverkrümmung. Ich trage seit frühester Jugend eine Brille mit der ich einigermassen zurecht gekommen bin. Nun habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Linsentrübung mit fortschreitendem Alter zugenommen hat und spiele mit dem Gedanken, eine operative Korrektur vornehmen zu lassen. Ich bin inzwischen herzkrank und muss regelmäßig MARCUMAR (Blutverdünnungsmedikamente) einnehmen, die man jedoch bei Bedarf vorübergehend durch HEPARIN ersetzen kann, falls wegen der OP erforderlich! – Was raten Sie mir und würde die Krankenkasse die Kosten für den Eingriff übernehmen?

  2. Guten Tag Herr Krüss,
    vielen Dank für Ihre Frage. Leider können wir Ihnen hier keine Empfehlung geben. Sie sollten dies aus medizinischer Sicht am Besten mit Ihrem Augenarzt abklären.
    Auch können wir Ihnen nicht sagen, ob die Krankenkasse die Kosten für diesen operativen Eingriff übernimmt. Hierzu wenden Sie sich am Besten direkt an Ihre Krankenkasse.

    Viele Grüße
    Ihr Netzoptiker Team

Hinterlasse einen Kommentar

*